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Dein Name. Deine Geschichte.

Entdecke Herkunft, Bedeutung und die Spuren deiner Familie.

Variantenfinder

Eine Urkunde schreibt „Müller“, die nächste „Mueller“ – und plötzlich scheint es zwei Familien zu geben. Dieser Variantenfinder zeigt dir die wichtigsten Regeln, mit denen du häufige Schreibweisen systematisch findest.

Wofür ist der Variantenfinder?

  • Wenn dein Nachname in Dokumenten abweicht (z.B. Gefrom / Geffrom / Gefromm)

  • Wenn du in deiner Datenbank mehr Treffer finden willst, ohne alles per Hand zu testen

  • Wenn du Dubletten vermeiden möchtest (gleiches Personennetz, anderer Name)

Die wichtigsten Varianten-Regeln (Quick-Check)

Arbeite die Liste von oben nach unten ab – das deckt in der Praxis schon sehr viel ab.

1) Umlaute und ß

  • ä ↔ ae

  • ö ↔ oe

  • ü ↔ ue

  • ß ↔ ss
    Beispiele: Müller ↔ Mueller, Groß ↔ Gross

2) Doppelkonsonanten und Konsonantenlänge

Sehr häufig bei seltenen Namen und bei „nach Gehör“:

  • f ↔ ff

  • m ↔ mm

  • n ↔ nn

  • t ↔ tt
    Beispiele: Gefrom ↔ Geffrom ↔ Gefromm

3) Endungen und „verschluckte“ Buchstaben

  • -m ↔ -mm

  • -n ↔ -nn

  • -e ↔ (kein e)

  • -h ↔ (kein h)
    Beispiele: From ↔ Fromm, Schmidt ↔ Schmid

4) i / y und c / k

  • i ↔ y (v.a. bei eingedeutschten oder „modernisierten“ Schreibungen)

  • c ↔ k (je nach Region/Schreiber)
    Beispiele: Meyer ↔ Meier, Carl ↔ Karl (als Namenselement)

5) v / f / w (Lautnähe)

  • v ↔ f ↔ w (kommt je nach Sprache/Region vor)
    Beispiele: Vogel ↔ Fogel (selten, aber möglich), Voss ↔ Foss

6) „th“ und alte Schreibweisen

  • th ↔ t
    Beispiele: Thiel ↔ Tiel, Thoma ↔ Toma

7) Bindestrich, Leerzeichen, Partikel

  • Müller-Schmidt ↔ Müller Schmidt ↔ MüllerSchmidt (Systeme machen daraus oft Chaos)

  • Partikel wie „von/van/de/di“ können mal mit, mal ohne geführt werden (je nach Register)

Praxis: Nutze unseren Variantenfinder

Merke: Bei seltenen Namen ist die Bandbreite größer, weil es keine „standardisierte“ Schreibung gab.